Ann-Kathrin Stulz ist die FDP-Spitzenkandidatin für die diesjährige Landtagswahl. Gemeinsam mit ihren „Julis“ war sie in der Offenburger Eishalle und hat erzählt, wie der Wahlkampf läuft.

Offenburg. „Wahlkampf ist eine Teamleistung“, findet FDP-Spitzenkandidatin Ann-Kathrin Stulz. Und um das Team zu belohnen, welches sie auf dem Weg zur Landtagswahl am 8. März so gut unterstützt, gibt es neben
Plakataufhängen, Infoständen und Stammtischen auch mal einen Ausflug zur Offenburger Eislaufhalle. Als Teambuilding-Maßnahme und weil „Bewegung allen guttut“ hat sich Stulz gemeinsam mit den „Julis“, den Jungen Liberalen, aufs Eis gewagt.
„Ich gehe gerne privat Eislaufen“, begründet die junge Spitzenkandidatin das Ausflugsziel. Sie möchte Politik mit dem Aktivsein verbinden, um auch jüngere Menschen anzusprechen, die sich vielleicht weniger bei einem
Stammtisch sehen. Deswegen findet Stulz‘ Wahlkampf auch auf den Sozialen Medien statt. „Dort kommt man oft mit Leuten in Kontakt, die sich zum ersten Mal mit Politik beschäftigen“, sagt sie. Darum erklärt sie auf den
Online-Plattformen, wofür die FDP steht, und erläutert ihre Standpunkte zu politischen Themen – auch außerhalb der Wahlkampfphase.
„Bildung nach Maß, nicht von der Stange“, hat sich Stulz auf die Fahne geschrieben. Darauf wird sie auch am meisten angesprochen – von Schülern, Eltern und oft Großeltern, wie sie erzählt. Stulz setzt sich für das
mehrgliedrige Schulsystem ein, damit Schulen besser auf die Stärken der einzelnen Schüler eingehen können. Dafür bekomme sie viel positive Rückmeldung: „Ich merke, dass die Bürger an meinen Themen interessiert
sind. Das freut mich sehr.“ Auch innere Sicherheit und wie unsicher sich viele in Offenburg fühlen, sei ein häufig angesprochenes Thema. Allgemein bekomme sie positives Feedback im Wahlkampf. Und wenn nicht, versucht sie, ins Gespräch mit den Menschen zu kommen – ob es nun Bürger oder Politiker anderer Parteien sind. „Es ist viel produktiver, wenn man damit reagiert, die eigenen Standpunkte auszutauschen. Das ist besser, als
gegenseitig herumzuhetzen“, findet Stulz.
Wichtige Dynamik
Neben Erklärvideos auf Social-Media-Plattformen veranstaltet die FDP Spitzenkandidatin weiterhin regelmäßig Infostände, unter anderem auf Wochenmärkten. Auch Treffen mit Abgeordneten, um von deren Expertise zu
profitieren, oder Abendveranstaltungen, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, stehen auf der Liste. Dabei immer an ihrer Seite: die „Julis“. „Das bringt richtig Dynamik in den Wahlkampf“, freut sich Stulz, Kreisvorsitzende der „Julis“, über die Unterstützung des jungen Teams.
Starke, liberale Power
Gut angekommen ist zum Beispiel eine Aktion der Gruppe auf Weihnachtsmärkten: Stulz war mit den „Julis“ als Osterhasen unterwegs. „Wir wollten darauf aufmerksam machen, heute schon an morgen zu denken“,
erklärt sie die ungewöhnliche Aktion.
Eine Besonderheit bei dem „Juli“-Treffen in der Eishalle: Der Besuch von Parteikollegin Anja Widenmann, Spitzenkandidatin der FDP in Ravensburg. Sie findet, dass Ann-Kathrin Stulz im Wahlkampf eine genauso gute Figur macht wie auf dem Eis: „Es ist richtig stark, mit welcher liberalen Power sie Wahlkampf betreibt. Und es ist Wahnsinn, was sie alles leistet.“ Besonders schätzt sie ihren Einsatz für junge Menschen.
Den zeigt Stulz auch auf dem Eis. Die „Julis“ sind nicht alle gekonnt im Umgang mit Schlittschuhen, doch die Spitzenkandidatin schafft es schließlich, alle für das Foto sicher aufs Eis zu bekommen. Im Hinblick auf den Stammtisch, der nach dem gemeinsamen Eislaufen ansteht, ist sich einer der jungen Liberalen sicher: „Später werden wir insgesamt eine bessere Figur machen als hier auf dem Eis.“
Publiziert am 25. Februar 2026 im „Offenburger Tageblatt“